Warum ist Coinbase so vehement gegen CLARITY? Es geht um Interessen. Wenn man genauer hinsieht, konzentriert sich der Glatzkopf hauptsächlich auf die Erträge von Stablecoins. Im letzten Jahr erlaubte das Geniale Gesetz zwar nicht, dass Stablecoin-Emittenten Zinsen an die Inhaber zahlen, aber es erlaubte, dass „Dritte und verbundene Parteien“ Erträge zahlen, was Coinbase rechtlichen Spielraum für sein Modell ließ. Coinbase verdient durch die Nutzung von USDC, die auf der Plattform der Nutzer liegen, im DeFi-Bereich jedes Quartal drei bis vierhundert Millionen Dollar an Zinsen, was jährlich über zehn Milliarden Dollar an Einnahmen ausmacht. Der Hintern bestimmt den Kopf, daher ist der Glatzkopf zum Vorreiter dieser Opposition geworden. Andere Institutionen in der Branche unterstützen zwar auch, haben aber eine gemilderte Haltung. Andere Unternehmen verfolgen die Einstellung, dass es besser ist, ein Gesetz zu haben als gar keins. Man hofft, zunächst einen Rahmen zu schaffen und diesen später schrittweise zu verbessern. Natürlich liegt das auch daran, dass die Interessen nicht so groß sind wie die von Coinbase: Ripple macht Zahlungen, Circle als Emittent darf den Nutzern ohnehin keine Erträge zahlen, und a16z als Investmentgesellschaft möchte natürlich zunächst einen rahmengebenden Gesetzesentwurf einführen.