Heute Abend ist wieder Makronacht. Ähnlich wie bei den großen Non-Farm-Daten der letzten Woche handelt es sich um die erste vollständige CPI-Daten nach dem Ende der Regierungsstilllegung in den USA. Tatsächlich hält der Einfluss der Schließung jedoch an, da die Daten für November aufgrund der Stilllegung fehlen und ungenau sind, was zu einer großen Basisabweichung im gesamten Datensystem führt. Das Vertrauen des Marktes in die Genauigkeit der Daten könnte dadurch in Frage gestellt werden, was möglicherweise zu unerwarteten Schwankungen führen könnte. Außerdem wird die Aufmerksamkeit des Marktes in letzter Zeit offensichtlich von geopolitischen Ereignissen in Venezuela, Grönland, Iran und politischen Ereignissen wie der strafrechtlichen Untersuchung von Powell abgelenkt. Die Stimme solcher rein makroökonomischen Daten wie dem CPI wird dadurch abgeschwächt und ignoriert. Schließlich sind Trump und Powell so stark gegensätzlich, dass es unmöglich ist, aufgrund der Qualität der CPI-Daten die Zinsen zu senken. Der Bitcoin zeigt in letzter Zeit einen Aufwärtstrend. Kurzfristig könnte man versuchen, zwischen EMA20 (90.500) und EMA100 (96.000) bei Rücksetzern Long-Positionen einzugehen.