Der globale Zyklus der Abwertung von Fiat-Währungen hat gerade erst begonnen, BTC und ETH sind noch nicht ausreichend bewertet, der Bullenmarkt hat gerade erst begonnen. In letzter Zeit habe ich Modelle zu makroökonomischen Trends erstellt und möchte eine frühere Aussage korrigieren: Wir treten nicht in eine Ära der Hyperinflation ein, sondern es sollte genauer gesagt eine Ära der globalen Abwertung von Fiat-Währungen sein. Der objektivste und stärkste Beweis sind die Daten zu Gold und den 10-jährigen Staatsanleihenrenditen. Zwischen 2000 und 2020, während der Globalisierung, standen diese beiden Daten in einer nahezu umgekehrten Beziehung, und US-Staatsanleihen waren immer das wichtigste Sicherheitsvermögen. Jetzt hat sich die Logik geändert: Angesichts der Unsicherheit haben globale Zentralbanken und Staatsfonds die höchste Priorität, Gold zu wählen. Der Anstieg von Gold ist noch nicht zu Ende. Es handelt sich um einen strukturellen Aufwärtszyklus. Nicht nur der US-Dollar wertet ab, sondern alle globalen Fiat-Währungen ebenfalls; es ist ein Spiel, bei dem es darum geht, wer am schlechtesten ist. Vor diesem Hintergrund ist Gold als Gegenpart zum US-Dollar eine sichere Wette auf einen Anstieg. Es wird große Rücksetzer geben, aber nach einem Rücksetzer kauft man. Die Ära von BTC und ETH hat ebenfalls gerade erst begonnen. Derzeit ist die erste Priorität, die den Preis von Krypto-Assets beeinflusst, die Liquidität, aber langfristig wird BTC auch allmählich zu einem Gegenpart zur staatlichen Kreditwürdigkeit werden, was ebenfalls einen strukturellen Aufwärtstrend darstellt, wobei das Aufwärtspotenzial viel größer ist als bei Gold. Das ist die zugrunde liegende Logik. Genau lesen.